Animelyse: Jujutsu Kaisen (Staffel 1)

Story:

... äh... die solltet ihr kennen <.< Sorry, das ist keine Review für Leute die das noch nicht kennen, das ist eher was für Leute DIE DIE SERIE SCHON GESEHEN HABEN ^^ Ich Spoiler hier also wer es noch nicht gesehen hat und es sich nicht verderben will: Schaut es, kommt wieder und dann sagt was ihr davon haltet ^^

 

Also nochmal...

Jujutsu Kaisen, der beste Anime jemals, der Moment wo wir Perfektion erreicht haben, die Serie die besser als alle Anderen ist un-ja sorry, ich kenne die Lobeshymnen und das hier ist für mich fast genauso wie bei Demon Slayer: Ich kapiers nicht. 

 

Weiß Gott die Serie ist echt solide und teilweise super spaßig, teilweise sehr spannend aber... der Ultimo? Ich weiß nicht, sollte "das Beste was jemals war" nicht irgendwie... kreativ sein? Ich denke diese Serie ist wegen ihrer guten Animationen so beliebt, aber das ist für mich leider nie ein größerer Faktor. Ich kann mehr spaß mit Kotaro lives Alone haben als mit Demon Slayer, schlicht weil die Geschichte einfach mal was anderes ist.

 

Doch der Reihe nach.

 

Hauptfigur mit Dämon = Yay?

Schleeeeeeeeeeeeeechtes Zeichen: Ich muss erstmal googeln wie der Held hieß. Yuji? Okay, hätte ich nicht mehr hinbekommen. Yuji ist super super super generisch und gutmütig und dämlich, erinnert mich an Ruffy/Naruto/SonGoku/Asta und wie sie alle heißen. 

Wurde eigentlich in Staffel 1 geklärt woher Yuji seine absurden Kräfte hatte? Also BEVOR Sukuna ihn besessen hat? Wird sicher später in Staffel 2-3 erklärt das seine Eltern Auserwählte waren oder der das Kind der Magie ist oder sowas. Nebenbei: Held ist von einem Dämon besessen der ihm Superkräfte gibt. So garnicht wie Naruto, oder Son Goku wenn er den Vollmond sieht.  Jedenfalls darf er bald an die Jujutsu Schule,  wie in My Hero Academia, Naruto oder Blue Exorcist und uuurhhh, so richtig kreativ finde ich das nicht. 

 

Seine Mitschüler? Wenn ich gemein wäre "Sasuke 2.0" und "Dicsount Sakura", ich meine sie sind ja nicht schlecht aber so wirklich spannend fand ich sie nicht. Oh und Mentor "Kakashi Version 2" war halt... ziemlich nahe an Kakashi fand ich Ò_O. Ich will nicht sinnfrei haten, aber die Charaktere sind wirklich nichts was mich vom Sofa kickte. 

Die ersten duzend Folgen waren auch nur okay, der Held muss halt die 20 Finger/Zehen suchen, immerhin eine Handvoll mehr als die Dragonballs aber auch das hat mich nie so richtig gepackt. Ich gebe zu Gojo (aka Kakashi) ist auch ganz unterhaltsam mit seiner "ich gebe nen Scheiß"-Einstellung und dummen Sprüchen, aber offen gesagt ich habe mich die ersten Episoden eher enttäuscht gefühlt, bedenkt man den Hype. 

 

Der Mobber & "Das Turnier"

Der Arc um den gemobbten Junpei? Da gebe ich Daumen hoch! Die Geschichte mal etwas aus einer anderen Sicht als die von Yuji zu bringen war sehr unterhaltsam, und die ganze Mobber-Thematik war ebenso gut. "Ihr wart doch gute Freunde" haha, ja ich hoffe Lehrer denken sonen Mist nicht wirklich ^^; Hier taucht auch Schurke Mahito das erste mal auf und er... ist okay. 

Ich würde gerne mehr sagen, aber ich gebe zu nach ner Million Anime dieser Art ist er nichts massiv neues oder kreatives für mich. Ich mochte dennoch den Arc und als Junpeis Mutter ermordet wurde war das schon ein F'ed Up Moment, so düster hätte die Serie ruhig öfter sein können, aber zu oft rutscht sie in die Schiene der Shonen Jump Formel... was streckenweise nicht mal Sinn macht. 

 

"Die Jujutsu Schulen kämpfen in einem Turnier gegeneinander!"

 

WOLLT IHR MICH VERKOHLEN? In dem Arc DAVOR(!) wird erwähnt das es Personalmangel für Geisteraustreibungen gibt das man sogar schon SCHÜLER entsendet, und dann hat man Zeit und Ressourcen für diesen uralten Arc??? Sinnvoll wenn sich die wenigen Jujuzisten gegenseitig krankenhausreif kloppen -.- Und natürlich haben wir nen Panda weil... keine Ahnung. Oh und einen der nur "Beilage" spricht, manchmal denke ich dem Mangaka gingen die Ideen für seltsame Macken aus.  

Einzig Todo war ziemlich lustig: Ein überstarker und über kompetenter Kerl.. der eine Macke wegen Frauen hat. Der lustigste Moment der Staffel war als er Yuji als seinen "besten Freund" bezeichnet... schlicht weil er sich einen Fiebertraum von Romance-Story in seinem Kopf zusammengebastelt hatte XD Er war so tugendhaft dämlich, er war wundervoll XD Aber der Rest? Klar, am Ende taucht da ein Bösewicht auf der den Wettkampf unterbricht, ist ja auch nur JEDES ZWEITE MAL in diesen Geschichten passiert -.- Nett immerhin das Gojo den "Chef" der anderen Schule als "Opi" bezeichnet XD 

 

Irgendwie auch schade das Yujis alte Klassenkameraden aus dem Okkult Club nach EINER EPISODE komplett aus der Serie verschwinden, ist das nicht immens lieblos? 

Ich meine selbst wenn sie nochmal auftauchen, das war irgendwie scheinbar ziemlich oberflächlich was die da an Freundschaft hatten. 

 

Fazit

Nach all meinem Gejammer ahnt ihr es alle: Jujutsu Kaisen ist absolut ok. Irgendwie recycelt es viele Ideen und Elemente die man aus diesen Shonen Jump Serien kennt, aber es hat seine Momente, es hat einige (altbekannte) nette Stereotypen und niemals fand ich etwas direkt langweilig oder dümmlich. Man verzichtete auf plumpen Ecchi und die Serie hat zwar düstere Momente, ist sich aber nicht zu fein ab und an Comedy einzubauen, ich meine sorry, ich liebe jede böse Schurkenorganisation wo die mal eben "Spiel des Lebens" spielen XD

Ich glaube es gibt für mich selten etwas lustigeres als wenn böse Schurken absolut triviale Sachen machen, so als würde Lord Voldemort Zeitung lesen oder Darth Vader Wäsche waschen. Schlussendlich: Ja, solider Anime. Nichts weiter, und ich verstehe absolut nicht den Hype ausnahmsweise, wie schon bei Demon Slayer ^^

 

Und ihr? 

 

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