Animelyse: Wind Breaker (Staffel 1)

Story:

... äh... die solltet ihr kennen <.< Sorry, das ist keine Review für Leute die das noch nicht kennen, das ist eher was für Leute DIE DIE SERIE SCHON GESEHEN HABEN ^^ Ich Spoiler hier also wer es noch nicht gesehen hat und es sich nicht verderben will: Schaut es, kommt wieder und dann sagt was ihr davon haltet ^^

 

Also nochmal...

Man, alle sagten mir "Man Wind Breaker ist echt klasse, echt genial, macht echt spaß" und ich dachte "Na gut, schauen wir mal was die Serie zu bieten hat... abgesehen von einem grausigen Titel." Wind Breaker? Bin ich mental immer noch 6 Jahre alt (Ist er, Anmerkung der Redaktion) oder denke nur ich bei dem Titel da an Darmwinde? 

 

Wie hätte man ihn nennen können? Äh wie wärs mit "Tokyo Country Revengers"? XD Oder "River City Gangwars" oder sowas XD Ich war als allererstes überrascht wie SIMPEL die Ausgangslage ist: Keine Zeitreisen, kein zweites Leben, Typ (in dem Fall Haruka) will der stärkste Rowdy von allen werden, so simpel so stumpf. Was aber nichts schlechtes sein muss, die besten Animes haben manchmal die einfachsten Ausgangslagen: Kaguya-sama, Tomo-chan is a Girl, Goblin Slayer, My Hero Academia, es muss kein über-komplizierter Plot sein wenn man ihn spannend und kompetent umsetzt.

 

Schafft das Wind Breaker? Äähhhhh.......

 

Unser armer Außenseiter! :-(

Ich musste schon etwas lachen: Haruka ist ein Außenseiter! Weil? Der "arme Kerl" hat Weiß-Schwarze Haare und ein goldenes Auge! Etwas wofür manche Leute vier Monate beim Makeover-Spezialisten verbringen oder töten würden hat der Kerl also bei seiner Geburt? Lebt er neben einer Radioaktiven Anlage? Aber okay, Andere haben ne Hackfresse oder keine Nase, und der Typ hier sieht aus wie ein K-Pop Star, armer armer Kerl. 

Zumindest fand ich seinen Charakter ganz nett. Ein Bisschen vorlaut und naiv, aber auch schnell errötend und knurrig wenn man sich bei ihm bedankt, was halt Sinn macht da er in seiner Kindheit immer als "Außenseiter" verachtet wurde, das gibt öfters mal Momente zum grinsen, vor allem wenn er mit Kotoha Interagiert, und der alten Dame die er immer herumträgt.

 

Hatte ja auch gehofft die einzig prominente weibliche Figur der Serie hätte eine gewisse Relevanz aber klar: In Episode 1 "rettet" sie der Held nicht einmal aus der Not...sondern gleich zweimal, hui, freue mich schon wenn der nächste Arc-Schurke die Gute wieder mit dem Messer bedroht ~_~

Immerhin ist sie kein scheues Blümchen und hat eine toughe Art, aber ich ahne das sie keine echte Relevanz haben wird. Wieso haben diese Rowdy/Gang Animes so eine bedenklich homoerotische Unternote? Ist vielleicht eine gewisse Macho-Romantik mit den Jungs abzuhängen aber ich kenne dieses immense Jungs/Mädel Gefälle sonst nur aus Boyslove oder Pseudo-Boyslove Animes wie Free! oder Play it cool, Guys

 

Die "böse" Gang!

Haruka landet also an der Schule der heldenhaften Windbreakers. Ich gebe zu ich fand es sehr schade das es keine Lehrer gab, wieso baut man da nicht wenigstens 1-2 Aspekte ein? Wahrscheinlich wäre das zu unglaubwürdig, und das diese Kerle brav lernen wäre genauso quatsch gewesen, dennoch etwas arg simpel gehandhabt. Haruka will also grimmig alle aufmischen und wird stattdessen dank seiner Hilfe mit offenen Armen empfangen, was ihn wieder zum stammeln bringt. So weit, so unkompliziert, kritischer wird es dann als gefühlt zwei Sekunden später die "böse" Gang, die Shishitoren auftauchen. 

Die haben natürlich das (sehr beliebte Gegner)Motto "Nur die Harten haben nen Garten" oder so und sind diese typischen fehlgeleiteten Fieslinge. Ich fand das Turnier arg absehbar (und ein wenig arg konstruiert aber ok) doch ich war überrascht das wirklich ALLE Helden gewinnen XD ich dachte noch "Okay, alle außer 1-2 werden verlieren" doch denkste, am Ende gibt's ne krachende Niederlage für die Tiger-Typen und die beiden Anführer sehen endlich ein das sie doch eigentlich alles nette Jungs sein wollen und Spaß haben wollen Yada Yada bla bla. 

 

Immerhin baute man die Wind Breaker langsam auf ohne gleich von jedem die komplette Vergangenheit zu erläutern: Man erfährt das der langhaarige Kyoutarou ziemlich aufbrausend und treu ist, man lernt das der einäugige Hayato recht freundlich aber gefährlich sein kann, man merkt das Hajime ein großer Anführer ist, aber man bespricht noch nicht ausgiebig wieso und warum sie so sind, da kann man noch später darauf eingehen.

Nur der "Fanboy" Akihiko bekommt seinen Mini-Arc, aber man, dieser "Ich erläutere alles"-Stereotyp ist inzwischen ziemlich übersättigt, diese Nerds mit ihrem Notizbuch die immer die halbe Lebensgeschichte irgendwelcher Typen kennen, das ist langsam zu oft in solche Animes.  

 

Was noch? Ach ja, am Ende taucht natürlich die nächste, mysteriöse Gang auf: Skelett-Kapuzen! Na ob dabei was rumkommt?

 

Fazit

Ich klinge etwas gemein, aber seien wir Fair, Wind Breaker macht nicht viel falsch... viel kreativ neu macht die Serie aber auch nichts. Ich glaube ich weiß wieso Anime so beliebt ist: Er ist besser als Tokyo Revengers. Ähnliche Grundidee, aber ohne alberne Zeitreise-Handlung. Das denke ich macht vieles einfacher für den Zuschauer, und außerdem sind die Figuren im Schnitt schon sympathischer. Doch auch hier ist der Macho-Kumpel Tons ehr präsent, weibliche Nebenfiguren sind maximal zu retten und das Rad ne erfinden wird Wind Breaker auch nicht.

 

Was meint ihr? Anspruchslos Unterhaltsam oder doch was besonderes?

   

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Kommentare: 1
  • #1

    Akamaru (Donnerstag, 13 November 2025 21:00)

    Meine Cousine ihr Sohn hat seit seiner Geburt schneeweiße Haare, ist wohl eine Pigmentstörung oder sowas genetisches (kein Albino) aber goldene Augen hat er nicht :D