... äh... die solltet ihr kennen <.< Sorry, das ist keine Review für Leute die das noch nicht kennen, das ist eher was für Leute DIE DIE SERIE SCHON GESEHEN HABEN ^^ Ich Spoiler hier also wer es noch nicht gesehen hat und es sich nicht verderben will: Schaut es, kommt wieder und dann sagt was ihr davon haltet ^^
Ausnahmsweise ist meine Wenigkeit mal recht aktuell bei einer derzeitigen Animeserie. You and I are Polar Opposites ist frisch synchronisiert und in aller Munde, und ich dachte mir wieso keine Schul-Comedy? Natürlich bin ich mal wieder ohne Vorkenntnisse hineingegangen (Wie so oft in seinem Leben in einer Menge Situationen, Anmerkung der Redaktion) und dachte eigentlich eher es ginge um zwei Schüler die sich nie einig sind, dennoch immer näher kommen oder so eine ähnliche Tsundere-Comedy Situation.
Doch nö, es geht eigentlich nur um ein Pärchen das trotz Unterschiede zusammenfindet. Ist eigentlich eine ziemlich simple Prämisse aber ich weiß genau auch ganz simple Grundideen können wenn man sie schlau umsetzt verdammt spaßig sein. Preisfrage: Was haben wir hier bekommen?
Diese Serien sind ja nun wieder öfter der Fall und es klingt gemein aber es gibt so viele davon: Neck mich nicht Miss Nagatoro, The Dangers in My Heart, My Dress Up Darling oder Kubo Won't Let Me Be Invisible haben ja immer Pärchen wo man sich schon fragen könnte "Was will sie von ihm?" mit einer Varianz von glaubwürdigen Antworten. Doch hier beginnt die Geschichte ja schlicht damit das die populäre und extrovertierte Suzuki sich in den schweigsamen Tani verschaut. Die erste Episode wäre in manchen Animes ganze Staffeln oder die komplette Serie gewesen, doch ich mag es immer wenn das Paar auch beginnt ein Paar zu werden wie z.B. bei My Love Story.
Tani selbst ist aber eigentlich kein "großer" Sonderling oder Außenseiter und ich kann halbwegs sagen das beide Schüler auf Augenhöhe sind. Beide haben auch ihre Makel und sind keine Über-Perfekten Leute, auch wenn die Schule schon recht voll mit "herzensguten Kumpels" ist.
Der Humor der Serie ist hingegen eher seicht und leicht, es gibt keine Brüller wie bei Kaguya-Sama: Love is War oder School Rumble, doch ich mochte es oft wenn Suzuki den "Chibi-Modus" hatte wenn sie z.B. dramatisch Losrennt... um in Wahrheit eher schneckenhaft auf der Stelle zu kriechen XD
Also es gab keinen immensen Aufhänger, Missverständnisse oder direkte Ziele, wie füllt man da die Handlung? Ganz schlicht mit anderen Pärchen ^^
50% der Staffel handelte auch noch von den Mitschülern der Beiden und ihrer Liebesabenteuer. Der etwas doofe aber freundliche Yamada und die über-nervöse und über-schüchterne Nishi waren schon niedlich, auch wenn mir privat ein Mädel das wirklich jeden Pups zer-denkt auf Dauer auch auf die Nerven gehen würde, doch insgesamt hatten sie schon einige süße Szenen.
Mehr gefallen haben mir aber die "etwas düstere" Azuma die so eine gewisse passiv-aggressive, unterschwellige Art hatte und der Liebe entsagte weil sie immer an die falschen Kerle geraten war. Sie hatte natürlich eine "nicht" Beziehung zum depressiven Taira der auch Sklave seiner Gedanken war und bei allem und jedem immer an den Status, das Miteinander und die Cliquen dachte.
Ich glaube beide hatten noch die "eher" düsteren Geschichten, natürlich kein "echtes" Drama aber im Vergleich zum Rest des Animes hatte Azuma z.B. mit Ausnutzung und fragwürdigen Freunden zu hadern, was immerhin mal ne interessante Abwechslung war. Ist aber sicher auch so ein Pärchen das innerhalb der Serie nur angedeutet wird und nie direkt zusammenkommt.
Ansonsten gab es die übliche Szenarios dieser Animes: Schulfest, Schulausflug, ich glaube uns fehlt noch eine Strand-Episode aber dafür gibt es ja zweite Staffeln ^^; Die Eltern von Suzuki hatten noch eine kleine Nebenrolle und Tani's Großmutter war ebenso noch präsent, wenn sie auch alle kein Drama aufboten, manche Romance-Serie gehen ja manchmal den Weg.
Nett das auch nochmal etwas mit Eifersucht-Themen gespielt wurde: Tani war (typisch schweigsam) ein wenig angefressen als Suzukis "Ex-Freund" beim Schulfest auftauchte und er hatte sogar kurz geglaubt das SIE eifersüchtig auf eine Mitschülerin sei die mit ihm redete. Eine nette Verdrehung meiner Erwartungshaltung das Suzuki KEIN Missverständnis sah sondern ausnahmsweise komplett richtig schlussfolgerte und Nishi half sich Yamada etwas anzunähern.
Süß und Harmlos. Klar kann ich mäkeln das hier nix neues erfunden wird, und der Humor ist eher in der Schmunzel-Ecke, doch das ist doch alles nichts schlimmes oder? Besser kompetent altbekannte Ideen und Konzepte verwenden als selbst nur murks zusammenkochen. You and I Are Polar Opposites ist unterhaltsam und klug dabei eine sympatische und entspanne Love Story zu erzählen, denn manchmal braucht es nicht mehr um gut zu unterhalten.
Oder was meint ihr?
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