Man[n] liest Yaoi: Best Ending?

Kames alternativer Titel:

"Ganz privates Plug and Play!"

 

Sakura ist Kellner im Familiencafe, aber geht mich sich selbst 

© Junta Mio, Best Ending?, Tokyopop 2015
© Junta Mio, Best Ending?, Tokyopop 2015

wenig liebevoll um. Er kleidet sich nachlässig, und seine Frisur ist auch selten mehr als "gewaschen". Als ihn seine Schwester dafür kritisiert hat er eine Idee, er leiht sich ihre "Reverse Harem" Games aus um mehr wie die Prinzen und Charmeure dieser Spiele aufzutreten... mit überwältigendem Erfolg! Doch nicht nur die Kunden verschauen sich in den eleganten Kellner, auch Sakura selbst hat ein Auge auf einen scheuen Gast geworfen, den schüchternen Jun. Dieser wirkt ziemlich zaghaft, aber Sakura möchte ihn näher kennenlernen... und bemerkt schnell das auch sein Kunde "nur" eine Rolle spielt! Sind wenigstens ihre gegenseitigen Gefühle echt?!

 

Zitat des Bandes:

"Auch wenn ich weiß, dass wir wieder nur im Bett landen werden schlägt mein Herz höher. Bin ich vielleicht blöd...?

 

♥ Die Gedanken eines Kerls dazu Ö_Ö;

Eine sehr unterhaltsame Geschichte, um es vorwegzunehmen. Man erfährt zwar nicht allzu viel über die beiden Hauptfiguren, doch sie sind im Kern sympathisch und interessant. Es hat mich sogar 

© Junta Mio, Best Ending?, Tokyopop 2015
© Junta Mio, Best Ending?, Tokyopop 2015

überrumpelt das der scheue Jun in Wahrheit eher ein sexuell aggressiver Kerl ist der ebenso nur eine Rolle gespielt hat. Das Videospiel-Thema hätte vielleicht noch etwas präsenter sein können. In der zweiten Geschichte geht es um einen Schwimmlehrer und den Onkel seiner Schützlinge, was auch ähnlich unterhaltsam aufgebaut ist, die dritten Story wiederum handelt um zwei Männer und Beziehungsprobleme wegen ihrer Arbeit. Überall geht es um erwachsene Kerle und es gibt zwar Drama, doch nie allzu plump, dramatisch oder künstlich, wenn auch keine Geschichte außergewöhnlich oder überdurchschnittlich war, so habe ich nirgends die Augen gerollt oder war gelangweilt. 

 

Die Checkliste:

-> Zwei Kerle auf dem Cover?

Japp, auch wenn ich finde das Sakura eher mäßig getroffen ist.

-> Irgendwo ein Mädel im Plot?

Großes Plus, überall kommen mal weibliche Nebenfiguren vor, Sakuras Schwester ist da wohl die Relevanteste 

-> Gibts ein typisches Mißverständnis?

In der dritten Story sieht Kerl A seinen Kerl B mit einer Frau und da geht natürlich schon die Panik los, sonst aber eher weniger. 

-> Wie "körperlich" ist der Manga?

Jo, ich glaube überall gibt es kurze Sexszenen, sie sind selten ausführlich, aber gehen schon deutlich übers Küssen und Händchenhalten Hinaus

 

 Mein Urteil

Hey, abgesehen von der Körperlichkeit war ich als Kerl eigentlich ganz unterhalten. Die Geschichten waren recht kreativ, nicht allzu albern oder mit seltsamen Konkurrenten gespickt und auch wenn man keine große Vergangenheiten der Figuren erfährt stört das selben bei den Storys. Die Dritte hätte man sich vielleicht schenken können, aber ich war froh das die anderen Geschichten nicht künstlich gestreckt wurden und sie eigentlich alle ziemlich glaubwürdig und positiv endeten, einer der besseren Yaois hier für mich zu lesen, Daumen hoch.

 

Die Zeichnungen sind auch nicht übel oder? Außerdem gab es auch keine Übergriffigkeit, das ist mir schon zemlich wichtig und gerade bei Yaois weiß man leider nie XD

 

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Kommentare: 1
  • #1

    PrincipessaKari (Montag, 11 Mai 2026 20:32)

    Ich fand es extrem schade das die Game-Idee so wenig eingebaut wurde, beim Rest bin ich in etwa bei dir